Trauung und Hochzeitsfeier im Bolongaropalast - Frankfurt Höchst

Frankfurt Höchst - Trauung im Standesamt Bolongaropalast

Die letzte Woche war dem Standesamt in Höchst gewidmet. Nach einer Vorüberprüfung des Zustands und dem eigentlichen Trauungstermin wurde schnell klar, warum dieses Standesamt ein sehr beliebtes Ziel von angehenden Hochzeitspaaren ist.

Vorüberprüfung

Da jetzt der Winter noch nicht ganz vorüber gezogen ist, war auf jeden Fall notwendig. Die Location vom Standesamt - den Bolongaropalast - zu besichtigen um die schönsten Ecken heraus zu suchen und am Tag der Trauung möglichst effizient zu sein. Bis auf die Baustelle, war eigentlich alles in einem guten Zustand. Der Brunnen war leider noch ohne Wasser. Die Grünflächen waren allerdings sauber und gepflegt. Das Standesamt selbst war wie zu erwarten in einem guten Zustand. Die Terrasse und das Trauungszimmer war nicht einsehbar. Bei den Parkplätzen gab es genug Möglichkeiten. Um ein Pünktliches eintreffen zu garantieren. Die Vorüberprüfung wird übrigens in der Regel kostenlos durchgeführt. Ein kleiner Service um dem Brautpaar die aktuellen Verhältnisse vor Ort zu vermitteln und natürlich auch unerwartete Änderungen an der Location zu entdecken.

Prunkvolles Standesamt in Frankfurt Höchst - Aussicht vom Balkon

Der Abend zuvor

Schließlich sind noch einige Tage nach der Vorüberprüfung vergangen, bis es so langsam ernst wurde. Am Abend zuvor wurden noch einmal alle Kameras und Objektive gründlich begutachtet und auf Funktion getestet. Batterien für Blitzgeräte, Akkus und andere Kleinigkeiten entsprechend gepackt und schließlich auch Anzug, Hemd, Krawatte und Schuhe für den wichtigen Tag heraus geholt. Eventuell benötigte Utensilien wie Einbein- und Stative wurden noch ins Auto verladen um am Morgen ohne Stress nur noch 1 - 2 Taschen mit den restlichen Sachen mit nehmen zu müssen.

Das A und O ist auch immer früh ins Bett zu gehen und mindestens 3 Wecker zu stellen. Dann geht mit dem Aufstehen auch nichts schief. Schließlich sollte man sich auch noch gedanklich überlegen, ob noch irgendwas Vergessen wurde. Kleidung, Kamera, Objektive, Zubehör, Rechnung oder Vertrag, Stifte. Auch die geplanten Motive sollte man noch einmal revue passieren lassen. Welche Szene, welche Pose. Zuletzt sollte man noch sicher gehen, dass man die Namen und Telefonnummer vom Brautpaar oder Ansprechpartner kennt. Falls doch was schief geht, hat man so die Möglichkeit das Paar zu Informieren.

Treppenhaus bei der Ortssichtung für herausragende Portraits

Der Morgen zuvor

Der Morgen ist bei mir in der Regel relativ entspannt. Der Wecker klingelt viel zu früh, oder man wird schon vorher munter. Dann macht man sich so langsam fertig und trinkt zum Wach werden noch eine Tasse Kaffee. Ich fahre früh genug los um für alles noch etwas mehr Zeit zu haben. Noch schnell das Frühstück auf dem Weg kaufen und dann über die Autobahn zum Bolongaropalast brettern. Eine Stunde vor Terminankündigung ist eine ganz gute Zeit. Auf einmal gibt es beim Standesamt in Höchst keine Parkplätze mehr in der unmittelbaren Umgebung. Direkt am Standesamt ist bis auf die Behindertenparkplätze alles voll. Auch bei dem verkehrsberuigten Bereich hinter der Fähre ist kein Parkplatz mehr vorhanden. 20 Minuten später steht man eventuell im Halteverbot. Solang der Abschlepper nicht kommt ist alles im Grünen bereich.

Jetzt hat man genug Zeit noch das Frühstück zu genießen und dann gehts fast los.

Dannach meldet man sich beim Standesbeamten an und erfragt ob Einschränkungen bezüglich der Nutzung von Blitzgeräten oder die Bewegungsfreiheit vorliegen. Eigentlich hat man auch immer die Gelegenheit in Erfahrung zu bringen, wie der geplante Ablauf der Zeremonie ist. Ist alles geklärt, wartet man schließlich auf das Traupaar und die Gäste.

Kurz vor dem Shooting - Der Bolongaropalast nach dem Winter

Nachdem alle Vorbereitungen gut verlaufen sind wird es langsam erst. Jetzt fängt es gleich an spannend zu werden. Der erste Gast der Hochzeit irrt durch die Hallen des Standesamtes und es wird ganz schnell klar, dass die fremde Person zur gebuchten Hochzeit gehören muss. Nennt es Intuition oder Zufall, aber natürlich ist klar, wenn zur passenden Zeit am passenden Ort eine junge Frau auftaucht und nicht so recht weiß wohin es geht, dass Sie bestimmt zur Trauung gehören muss.

Das Eis brechen...

Da hat sich das zu früh kommen und die Vorbereitung bereits bezahlt gemacht. Mit einer offenen Begrüßung kann man sich sofort vorstellen und kennenlernen. Der erste Moment ist da der entscheidende Moment. Wird das Eis gebrochen, oder verschließt sich der Gast? In der Regel sind die Gäste immer sehr freundlich, offen und freuen sich natürlich auf tolle Fotos.

Hochzeitsfoto im Bolongaropalast - Brautpaar Kuss

Es stellte sich heraus, dass die junge Dame einer der Trauzeugen war. Da bot sich natürlich auch die Gelegenheit über den Ablauf und den Zeitrahmen der Events im Standesamt zu erfragen. Nach ein paar Minuten trafen dann weitere Gäste ein, bis auch schließlich das Hochzeitspaar den vereinbarten Ort - das Trauungszimmer - erreichten. Da man vorher per eMail den Kontakt pflegte, fiel das Kennenlernen sehr angenehm aus.

Im Vorzimmer

Im Vorzimmer wurden noch einmal alle Formalitäten überprüft. Der passende Moment um sich etwas warm zu schießen. Da in der Regel in allen Räumen ähnliche Lichtverhältnisse aufzufinden sind, konnte man alle Kameras den Verhältnissen entsprechend Vorbereiten.

Nun kam der große Schock und es hieß Luft anhalten:

Das Hochzeitspaar ist vor kurzem in eine andere Stadt gezogen und es liegt keine Meldebescheinigung vor. Im Computer konnte man die entsprechenden Daten nicht aufrufen. Die Trauung lag auf der Schippe und ich habe mir schon gedanklich das Szenario durch den Kopf gehen lassen. Nach den ganzen Vorbereitungen hätte es das doch nicht sein können. Es hieß weiterhin: “Alle außer Brautpaar und Trauzeugen den Raum verlassen.” was für ein Schreck! Kurze Zeit später war dann alles geklärt. Die Hochzeit fand Ordnungsgemäß statt.

Ringbilder mit Ringen im Blumenstrauss

Es heißt nun 110% Konzentration. Nun darf nichts mehr schief gehen. Es geht los mit der offiziellen Begrüßung der Standesbeamtin. Alle Sitzen am Platz. Trauungspaar und Trauzeugen in der ersten Reihe und alle anderen Gäste sind dahinter versammelt und beobachten mit voller Spannung.

Eigenes Gefühl

Ich fühle mich fast wie Sylvester Stallone im Film Rambo. Zwei Kameragurte - einer nach Rechts und einer nach Links - sehen fast wie Munitionsgürtel aus. Im Wechsel ließ ich die verwendete Kamera fallen, wenn die Szene einen anderen Blickwinkel erforderte oder das Blitzlichtgerät eine Pause brauchte. Mit der einen Kamera waren hauptsächlich Nahaufnahmen von Gestik und Mimik des Hochzeitspaars im Visier. Die andere Dokumentierte die Reaktion im ganzen Saal.

Braut während der Vermählung

Der Endgegner hieß Standesbeamtin. Es ging darum sie vor dem Ablauf der Zeit zu besiegen, aber die Zeit war sehr knapp und es war defintiv nur ein Versuch bei den wichtigsten Momenten vorhanden. Ob Kuss, Ringtausch oder Unterschrift auf dem Papier. Das Programm im Standesamt war knapp bemessen und die nächsten Paare standen prakisch schon in den Startlöchern. Die am Anfang verlorene Zeit machte es auch nicht besser. Versagen war keine Option.

Heißer Moment

Die gesamte Trauung ging ca. 15 Minuten. Nachdem ich wusste, dass ich alle wichtigen Momente im Kasten hatte, war die erste Aufregung erst einmal vorbei. Denn ab jetzt gab es fast keinen Zeitdruck mehr und man konnte sich in Ruhe im Standesamt, auf der Terrasse und im Bolongaropark umschauen, austoben und an den schönsten Ecken tolle Hochzeitsfotos, Gruppenbilder und Ringbilder schießen.

Im Bolongaropalast nach der Trauung
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