Photostorescript by CMSAccount

Inzwischen ist fast ein halbes Jahr vergangen, als das Photostorescript von cmsaccount.com für den Polyball das erste mal Online geschaltet wurde. In der langen Zeit konnte ich mit der Wartung dieses Scripts diverse positive und negative Eindrücke Sammeln und fasse diese in einem kurzen Beitrag zusammen. Ich möchte dabei nicht großartig über die Funktionen berichten, diese sind bereits auf der Webseite des Scripts gut ersichtlich.

Recherche zum Shop

Noch lang bevor der Polyball im letzten Jahr anlief mussten wir uns Gedanken machen, in welcher Weise die Bilder des Abends zu den Gästen gelangen. Schnell wurde klar, eine Software zum Online Vertrieb musste her. Zeitlich war nicht die Zeit, die Sache selbst in die Hand zu nehmen, um ein kleines Verkaufsscript anzubieten. Bei einer solchen Masse an Kunden, die die ersten paar Wochen mit bis zu 2200 Webseiten Visits pro Tag aufzeichneten, wäre es nicht Angebracht eine Software einer Art Open-Beta unters Volk zu mischen. Gerade beim Thema automatisiertes Zahlungs-Processing wäre es ein unding Gewesen, wenn die selbstgeschriebene Software nicht ausgereift gewesen wäre.

Schließlich wurde nach diversen externen Shops gesucht, die für uns diese Arbeit erledigen sollte. Die Auswahl war sehr übersichtlich. Neben CMSAccount PhotoStoreScript gab es nur noch 2 oder 3 Alternativen. Schnell wurde klar, dass die Auswahl auf dieses Script fällt. Mitbewerber würden für alle Kleinigkeiten heftige Aufpreise berechnen, vom Umfang gab es auch Einschränkungen zwischen verschiedenen Funktionen. Schließlich war aber auch eine Frage der Investition. Mit ungewissen Ertrag, ob man überhaupt einen Groschen nach einem solchen Event nach Hause bringt, machte die Entscheidung nochmal etwas schmackhafter.

Demo und Setup

Nach Tagelangem rumspielen des Online-Demo sah beim Photostorescript alles sehr einfach aus. Diverse Einstellungen tätigen, Templates anpassen. Zahlungs-Gateway einrichten, Bilder hochladen und Kategorisieren. Einfacher gesagt als getan. Schließlich war dann nachdem das Script solangsam eingerichtet werden musste, entpuppte das Script sich als sehr mühselig. Teilweise waren Templates nicht mehr auf dem neusten Stand. Sodass gängige Features wie z.b. beim Registrierungsvorgang benötigte Eingabefelder als "muss" nicht vorhanden. Obwohl dieses Feature in den Einstellungen aktiviert war.

Als nächstes ist im Admin Panel alles etwas unsortiert und unübersichtlich. Wo werden die Bankinformationen für eine normale Überweisung eingegeben? Wie funktioniert das mit dem Blog, Newsletter und die Inhaltsseiten. Fragen über Fragen kosten Tage oder Wochen der Einrichtung. Ohne Dabei das Script großartig für den Verkauf abzustimmen. Eine einzelne Zahlung per Paypal auslösen ist kein Problem, aber wie sieht es mit den genannten Zugriffen aus? Genau das war eine Unbekannte.

Shop im Einsatz

Schließlich einmal eingerichtet, wartete das Script auf den Einsatz. Nachdem das Event vorbei war, konnten wir einen heftigen Anstieg an Seitenaufrufe unserer Polyball-Landingpage erkennen. Nachdem die ersten paar tausend Fotos bearbeitet waren, ging es wärend des Exportieren und weiterem Bearbeiten simultan Uploaden des Stores. Bei der Anzahl der Fotos brauch man sich gar nicht darum kümmern, die Fotos mit irgendwelchen Meta, Tag, Beschreibungen auszustatten. Mit dem Bulk-Uploader, der echt fantastisch funktionierte, konnte man die zum Beispiel über FTP hochgeladene Fotos in entsprechende Kategorien einweisen und somit gleichzeitig alle Fotos online schalten. Um den Server nicht zu Überladen, da ja gefühlte 5000 Zugriffe den Server belastet haben, erfolgte ein Upload und die Freischaltung in 100 Bilder-Schritten.

Mit einer Bearbeitungszeit von ein paar Sekunden wurde das Foto entsprechend verkleinert, ein Wasserzeichen eingefügt und für den unerlaubten Download in eine zufällig generierte Ordnerstruktur eingegliedert. Nach einem halben Tag waren dann sogut wie alle Fotos im PhotoStoreScript online. Diverse Einstellungen wie zum Beispiel in welcher Größe das Foto angeboten ist, ob es Optionen zum Bestellen eines Posters oder Leinwand geben soll, konnte man zusätzlich beim Massenupload voreinstellen. Nachdem dann alle Fotos geladen sind, ging es zum Administieren, Support und Verbuchen von Bestellungen.

Payment Processoren

Als Zahlungsmöglichkeiten entschieden wir uns für die Handelsübliche Überweisung, als weitere Sofort-Alternative haben wir uns auf Paypal geeinigt. Per Überweisung musste man entsprechend manuell das Geschäftskonto abgleichen und mit dem Auszug oder per Online-Banking mit Bestellungs-Nummern abgleichen und anschließend freischalten. Bei Paypal (und auch bei anderen Zahlungsgateways) ist das etwas raffinierter gestaltet. Paypal bietet Beispielsweise diverse API-Zugänge um Zahlungen Digital und Automatisiert zu verbuchen. Einige sind zum Beispiel IPN ( Instant Payment Notification ) sowie PDT ( Payment Data Transfer ) der Bildershop nutzt meines Wissens nach PDT. Wenn im Zahlungsprozess also etwas schief läuft, kann es gewiss sein, dass eine Supportanfrage gestartet wird.

Schließlich muss man sagen, dass bei dem 1/4 der Bestellungen mit Paypal ausgeführt worden sind. Die Vorteile des Kunden waren dabei, dass die Fotos sofort freigeschaltet worden sind. Schließlich hatten wir dabei auch beim Verbuchen keine Mühen, da dabei wirklich alles automatisiert war. Da kann man das Script auf jeden Fall loben. Mit Paypal ging es fast ausschließlich gut. Dafür fallen bei der Paypal Zahlung entsprechend Gebühren seitens Paypal an. Bei 3,4% + 0,55 CHF pro Überweisung muss man natürlich selbst entscheiden, ob man da auf den Automatismus verzichtet.

Fazit

Die große Quizfrage ist aber, ob sich das Script für jedermann Lohnt. Ich finde, generell für den kleinen Mann lohnt es sich nicht. Zwar ist der Anschaffungspreis vergleichbar günstig, aber es wird eine große Herausforderung sich von der Konkurrenz abzusetzen um Beispielsweise Stockfotos zu verkaufen. Wenn man nicht gerade in seiner eigenen Niche was erfolgreiches gefunden hat, wird man vorraussichtlich auf seiner Investition sitzen bleiben. Das Script funktioniert sensationell zuverlässig und gut und ist auf jeden Fall zu empfehlen, jedoch nur dann, wenn man wirklich auch die potenziellen Kunden dafür hat.

cmsaccount.com

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