Hinter den Kulissen

Der Beruf Fotograf wird immer so dargestellt, als sei alles wie ein Traum. Häufige vorurteile sind, dass man immer auf Reisen ist und man sehr viel von der Welt sieht dabei dann eine schöne Zeit erlebt, fotos macht und das Leben genießt. So zumindestens die Ideale Vorstellung. In der Realität sieht es aber ganz anders aus. Es ist klar, dass man in der Regel ab und zu mal zu Orten hin kommt, zu denen man jetzt im normalen Leben nicht auf die Idee käme, hin zu kommen. So geht es Ende November zum Beispiel nach Zürich auf den Größten Ball in Europa, dem Polyball. Ein riesiges Event mit ca. 10.000 Besuchern, diversen Showacts, Bar und anderem Entertainment.

ETH Zürich Polyball 2014 Tanz der Elemente

Die Realität

Aber wie sieht dieser Traum wirklich aus? Ein Wochenend-Party? Nein. Die absolute Realität sieht so aus... Wochenlange Vorbereitung über den Ablauf vor Ort. Shop, Schnittstellen für eine effektive Übertragung der Rechnungsübermittelung, Set-Aufbau, Recherche. Das sind nur einige Dinge, die neben dem Alltagsgeschäft noch vorbereitet werden. Das alles passiert vorher. Beim Event muss man die erfrühte Anfahrt bedenken, Team Besprechung, Anfahrt On-Location, allerlei Vorbereitungen für Vor-Ort Studio, Tethering, Requesiten und Co bis dann die offizielle Eröffnung beginnt. Nun beginnt der einzigartige Abend für alle Gäste und einen Ansturm auf alle vorhandenen Fotostudio-Sets. Lassen wir es mal Pauschal 10% der Gäste sein, die den Abend mit einem professionellen Portrait verewigen möchten. Bei Bei 10.000 Gästen wären das also 1.000, die innerhalb der normalen Veranstaltungszeiten ein Foto haben möchten. Bei einer gesamten Dauer von ca. 7 Stunden kann man sich etwa Vorstellen, wieviel zeitlicher Druck dahinter steckt. Ausfälle und technisches dürfen nicht passieren. Die Gäste sind nicht auf das Event gekommen um sich für Fotos dort einzureihen. Sondern wollen auf die schnelle ein paar Andenken mit nehmen und dann die Show genießen.

Später

Schließlich geht ein solcher Abend auch vorbei. Spät in der Nacht müssen nun alle Gerätschaften wieder eingebaut werden und die Heimreise ins Hotel oder einer anderen Schlafgelegenheit muss angetreten werden. Nachdem man am nächsten Tag wieder Fit ist, gibt es für ein paar Stunden eine Erholungspause. Mit einem nahrhaften Frühstück werden Kräfte wieder gewonnen. Zwischenzeitlich nutzt man die Gelegenheit nochmal die Umgebung zu erkunden. Beim Wetter im Dezember kann man da natürlich nicht auf zu viel erhoffen. Die nächsten Tage werden dann schließlich auch mit der Nachbearbeitung und der Bereitstellung der Aufnahmen verbracht. Gäste wollen Leinwände und die eigenen Fotos erhalten. Dieser Schritt ist auch nicht komplett automatisiert.

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