Flat-File Newsletter System

Als neues Feature auf dieser Webseite, kann man nun ein kleines Newsletter System vorfinden. Das Newslettersystem ist aus eigener Hand programmiert, und bietet über diverse Funktionen, aber ist doch recht schlank und einfach aber effektiv zu nutzen. Bei der Programmierung von Web Applications setze ich persönlich sehr oft auf einfachkeit und angepasste funktionen. Statt sehr undurchsichtigen Scripts wie zum Beispiel Wordpress Plugins oder Joomla Komponenten zu nutzen, kann man sinnvollen und einfachen Programm-Code auch mit ganz normalen Entscheidungs-Statements ( if/else ) realisieren. Besonders toll hierbei ist, dass es eigentlich immer nur zwei verschiedene Szenarien gibt... Entweder oder... und gerade bei dem leidigen Thema Newsletter ist die Auswahl an vorgefertigten Scripten sehr begrenzt. Ich müsste lügen, aber neben dem noch kostenlosen Phplist fällt mir nichts als Alternative zu einem Newsletter ein. Neben dieser Selbst-Host Alternative, die aber auch leider eine Datenbank und extrem viele Funktionen und Blödsinn mit sich bringt, gibt es nur eine große Reihe an Dienstleister, die von A-Z alles in Sachen Newsletter für den Anwender übernehmen wollen... und das lässt man sich natürlich sehr gut bezahlen.

So setzt man sich mit dem vorhandenen Knowhow natürlich hin und baut sich irgendwann mal sein eigenes kleines Newsletter Script. Welches sich für den Aufwand auch recht sehen lassen kann!

Newsletter Script ohne Datenbank

Opt-Out und Doppel Opt-In

Auch das Thema Datenschutz muss man bei einem Newsletter groß schreiben. So ist man als Seitenbetreiber gar schon verpflichtet, bei einem Newsletter einen Doppel Opt-In zu nutzen. Ein Opt-In ist im Prinzip sowas wie das Akzeptieren des in diesem Falles Newsletter. Dabei bedeutet das Doppel, dass man insgesamt zwei mal aktiv entscheiden muss, bis man in dem Newsletter eingegliedert wird. In der Wirklichkeit funktioniert dieser Opt-In also in zwei Schritten. Der erste Schritt ist natürlich, dass die eMail Adresse in das Newsletter Feld geschrieben werden muss. Nach Absenden des Formulars schickt ein Mechanismus eine automatisierte eMail zur Bestätigung dieser an den User. Der zweite Schritt des Opt-In Vorgangs ist, die Bestätigung in der genannten eMail zu tätigen. Anschließend ist man schließlich als Abonnent des Newsletters eingetragen.

Wenn eine Anmeldung zum Newsletter ins Leere läuft, oder der User die Anfrage doch nie Bestätigt, wird die Opt-In Anfrage innerhalb von 24 Stunden nach der Anfrage gelöscht, so bleibt das System auch immer Sauber.

Das Thema zum Opt-Out oder abmelden des Newsletter ist eigentlich recht gut bekannt. Da man heutzutage selbst bei großen Unternehmen das Gefühl hat, dass man bereits unrelevanten Spam per Newsletter-eMail erhält, findet man da beim genaueren Betrachten einen Abbestellen Link irgendwo am Ende der Mail ganz klein und versteckt. Dieser Opt-Out Link ist natürlich pflicht. Auch in diesem Newsletter ist ein solcher Eingebaut, da die ganze Sache als Text-eMail konzipiert ist, ist dieser auch nicht in ganz klein Versteckt, stattdessen ganz normal am ende der Nachricht sichtbar. Bei einem qualitativ hochwertigen Newsletter hat man doch gar keinen Grund, sich abzumelden. Falls das doch mal der Fall sein sollte.

Flat File Newsletter System Backend Schreiben einer eMail

Flat File Basis

Auf Flat File basis nennt man eine Online-Application wie zum Beispiel Content Management System ( Wordpress, Joomla, etc. ), Plugin oder generell Code, der Daten ohne Datenbank wie zum Beispiel MySql auskommt und die Speicherung dabei in ganz normalen Dateien ablegt. So könnte die Datei jeweilige Information auf der Festplatte bzw. Webspace speichern. Der Große vorteil gegenüber einer externen Datenbank ist, dass ein solches Flat-File System sehr Wartungsfrei ist. Beim Backup müssen nur die Ordner des Programms gesichert werden, bzw. bei guter Programmierung, kann mit einer Kopie das in diesem Fall eingesetzte Newsletter Programm auch für andere User bereitgestellt werden, die wiederum ihren eigenen Newsletter auf dem eigenen Server anbieten können. Bei einem Flat-File System muss man auch keine Installation-Wizard durchführen. Die Dateien werden hochgeladen und dann kann's auch schon losgehen. Natürlich könnte es sein, dass man eine Konfiguration mit ein paar Werten füllen muss, wie es zum Beispiel mit dem eMail Absender der Fall ist.

Sicherheit

Flat File Systeme sind nicht viel sicherer oder gefährdeter als Newsletter Scripte mit Datenbank. In der Regel liegt es einfach und kurz gesagt an dem User selbst. Bei einem einfachen Passwort ist das Risiko höher, dass Daten in die falschen Hände fallen können. Ob das jetzt ein Passwort vom FTP Server ist, oder der MySql Datenbank, wo alle Datensätze gepseichert sind, spielt keine Rolle. Email Daten, die als Datei irgendwo gespeichert sind, haben diverse Schutzmechanismen, die sie von unauthorisieren Zugriffen schützen.

Embedding

Der beste Newsletter bringt nichts, wenn man ihn nicht auf der Seite einbauen kann, wo man ihn gerne Nutzen möchte. Als erfahrener Nutzer von phplist weiß ich, dass man diesen in die eigene Seite integrieren kann. Wenn ich mich an damals rechts entsinne, war das mit diversen Modifikationen des Scripts möglich. Der zeitliche Aufwand und das Knowhow ist bei jedem anders. Denke für viele ist ein einfacher und effektiver Einbau wünschenswert. Genau das habe ich mir auch gedacht. Das script ist sehr kompatibel und lässt sich ganz einfach per iframe zu jeder beliebigen Seite integrieren. Der effektive Aufwand, den Newsletter in eine Seite einzubauen reduziert sich somit nur auf wenige Sekunden.

Branding

Ein weiteres Thema, was bei phplist immer sehr stark gestört hat, war dass man echt überall mit irgendwelchen Backlinks zu phplist zugeknallt wird. In jeder Newsletter eMail war dann unten ein kleiner Vermerk, dass die eMail "Powered by phplist" ist, auch bei den Anmelde- und Abmeldeseiten waren solche Vermerke nicht zu übersehen. Schließlich konnte man auch im Programmcode erkennen, dass man darauf sehr viel Wert legt, dass dieser Vermerk auch weiterhin bestehen bleibt. Ich persönlich habe nichts dagegen, wenn der Author einen Credit bekommt und vielleicht auf diesem Wege neue Kunden oder Interessenten anspricht, allerdings sollte dies schon auf einem gewissen Level bleiben, wo man sich nicht gleich als zweischneidige Werbemaschine missbrauchen lässt. Das Problem ist mit der Eigenbau-Lösung nicht mehr existent.

Fazit

Wenn die eingesessenen Anbieter einfach zu viel bieten ist der User überfordert. Mit hunderten Einstellungsmöglichkeiten, aber von den Funktionen doch nicht das was man haben möchte. So sieht eher die Realität aus, wenn man zum Beispiel mit Wordpress arbeitet und sich ein Plugin lädt. Dabei will man doch nur einen einfachen Newsletter haben, der eMails versendet und obendrein noch etwas an Datenschutz zu bieten hat. Da muss man sich sowas wohl oder übelst selbst Scripten. Mit ca 300 Zeilen Code kann man das in ein paar Stunden verwirklichen und aktiv nutzen. Schließlich würde ich natürlich gerne wissen, wie ihr euren Newsletter managed oder ob ihr damit erhebliche Probleme habt?

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