Der richtige Studiohintergrund

DIe Hintergrundauswahl in einem Studio ist ziemlich umfangreich. Zwischen verschiedenen Materialien, Farben, Arten und Größen gibt es hier fast unzählbare Variationen um pauschal einen Hintergrund empfehlen zu können. Da steigen wir doch einfach mal in die Materie ein und schauen uns die Auswahl an.

Falthintergründe

Es gibt diverse Arten an Systemen für das Studio. Je nach Art gibt es natürlich immer Einschränkungen, Vor- und Nachteile, auch der Einsatzzweck sollte vorab bedacht sein. Fangen wir beim Falthintergrund an. Der Falthintergrund ist so ziemlich das einfachste Mittel, womit man starten kann. Da man zwangsläufig kein Studio hat, kann man diesen Hintergrund einfach Zusammenklappen, verstauen und wenn dieser benötigt wird, schließlich aus der Ecke holen und öffnen. In der Regel reicht es dabei, diesen auf irgendeine Weise zu fixieren, ob dies mit entsprechenden Utensilien gemacht wird, oder man einfach auf Notlösungen greift, ist im Prinzip egal. Auf dem Bild wird man kein Unterschied erkennen. Solche Falthintergründe sind meistens in Maximalen Dimensionen von 1,60 x 2,00 Meter und lassen sich auf eine Größe von 65 cm zusammenfalten. Aufgrund des kleinen Packmaß sind sie für Unterwegs und On-Location ein Effektives Werkzeug um schnell ein kleines Studio Set aufzubauen. Mit einem Anschaffungspreis von unter Hundert Euro eine gute Wahl zum Einstieg.

Papier und Kartonhintergründe

Falls man nun mehr platz zuhause oder in anderen Räumlichkeiten zur Verfügung hat und eine feste Hintergrundlösung fürs Studio nutzen möchte, greifen viele auf Kartonhintergründe zurück. Man kann sich darunter vorstellen. Als hätte man einen ganz normalen Karton mit ein paar Milimeter dicke auf einer Rolle, die man entsprechend bei Bedarf auf und Abrollen kann. Je nachdem was man vor hat, ist die Rolle aber extrem Sperrig und kann nur geringfügig Transportiert werden. Mit einer Breite von c.a. 3 Metern passt eine solche Rolle nur noch diagonal in ein Fahrzeug. Zum Mitnehmen ist das jedenfalls nicht das Gelbe vom Ei. So gesehen können wir uns gut vorstellen, dass der Karton, meistens bis zu 11 Meter lang aufgerollt eher als Einweg-Hintergrund genommen wird. Anschaulich kann man sich darunter einfach eine Rolle zum Abdecken des Bodens vorstellen, den man zum Streichen mit Farbe nutzt - hierbei handelt es sich natürlich nur um etwas ein etwas hochwertigeren Karton. Bei einem ausführlichen Shooting im Studio wird der HIntergrund entsprechend beansprucht und dreckig. Eine Reinigung und die Gebrauchsspuren kommen schlecht an und mit einer relativ günstigen Anschaffung reißt man schließlich das genutzte Stück ab und rollt die Rolle weiter auf. Im Studio, wo genug platz vorhanden ist, gibt es diverse Aufhängungsvorrichtungen, die dann zum Beispiel 4 verschiedene Rollen halten können. Je nach Idee am Set kann man dann den passenden Hintergrund ausfahren. Durch die Aufrollung des Hintergrunds erhält man keine Knicke, hat also nicht mit Unebenheiten im Hintergrund zu kämpfen, wie es beim Stoffhintergrund der Fall ist.

Savage Studio Hintergrund

Stoffhintergrund

Der Stoffhintergrund der Klassiker unter den Hintergründen. Hierbei kann man sich vorstellen, dass man ein übergroßes Bettlaken oder Vorhang über eine Vorrichtung wirft und man dann loslegen kann. Natürlich gibt es dafür entsprechende Stoffe, die weniger Lichtdürchlässig sind. Zur Aufhängung werden hier einfach Stative mit Querstangen genommen, die dann das Gewicht des Stoffhintergrunds tragen. Diese Art von Hintergründen kann als Mittellösung bedacht werden. Der Stoff ist faltbar und kann ohne Probleme in den Kofferraum samt mit den Stativen geworfen werden und man On-Location wieder aufgebauen kann. Beim Falten könnte es einige Probleme mit Falten geben. Diese kann man weg Bügeln mit ein paar Tricks, kann man Falten recht gut Minimieren. Dazu empfiehlt es sich, den Hintergrund auch Aufzurollen. um Knicke an Ecken und Kanten zu vermeiden. Stoffhintergründe kann man nach Verschmutzung auch in der Waschmaschine reinigen. Man sollte darauf achten, dass die Waschmaschine auch genug Fassungsvermögen mit bringt. Stoffe werden in der Regel mit Gramm Pro Meter im Quadrat ausgeschrieben. Viele günstige Modelle bieten über 140g/m² für etwas mehr Qualität und Haltbarkeit sollte man nach einem Hintergrund mit etwas dickeren Stoff umschauen.

Größe und Farbe des Hintergrunds

Zuerst stellt sich erstmal die Frage, was mit einem Hintergrund bezweckt werden soll. Wird dieser für Produktfotografie - also Flaschen, Werkzeug, Schmuck oder andere kleinere Dinge gebraucht - müsse man sich kein Hintergrund in der größe von 6 m und mehr nehmen. Hierbei greifen viele einfach zu den kleineren Fotokartonrollen zurück. Bei Menschen müsste man sich überlegen, was auf dem Bild zu sehen sein soll. Portraits wie zum Beispiel zur Bewerbung benötigen nur Fläche für Gesicht und Oberkörper. Andere Arten von Portraits erfordern dann zu einer größeren Wahl. Bei der Farbwahl gibt es eine relativ große Auswahl. Blue, Greenscreens, Weiß, Grau oder zum Beispiel Schwarz sind häufig zu finden. Auch hier kommt es auf den Anwendungszweck an. Blue und Greenscreens sind sehr gut geeignet für Fotomontagen oder Image-Overlay. Die Grüne u. Blaue Farbe sieht nicht natürlich aus und kann mit Software später durch einen anderen Hintergrund ersetzt werden. Für den normalen Anwendungszweck dient wohl ein weißer Hintergrund am besten. Als neutrale Farbe kann man diesen mit zusätzlichen Lichtquellen weiter Aufhellen und Abdunkeln. So kann man mit einem weißen Hintergrund auch ohne größeren Aufwand eine Graue oder sogar fast schwarzen Hintergrund erzeugen.

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